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Corona Schnelltest Kindern erklärt

Corona Virus Pandemie

Im engen, familiären Rahmen einer Erziehungsstelle ist eine gute Hygiene sehr wichtig, um die Risiken einer Infizierung und Ausbreitung auf die ganze Familie, zu minimieren. Neben der Beachtung der durch die Behörden getroffenen Regelungen ist das richtige Händewaschen und der richtige Umgang mit Husten und zu Niesen eine Basis Schutzmaßnahme und wird hier durch einen Videioclip erklärt:

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Wie erkläre ich Corona meinen Kindern?

Videoclip der Stadt Wien

Reform des SGB VIII – Erziehungsstellen nach § 34 SGB VIII vor dem Aus ?!!

Der Bundesrat hat auf seiner Sitzung vom 12.02.2021 deutlichen Nachbesserungsbedarf an der geplanten Reform der Kinder- und Jugendhilfe eingefordert. Aus Sicht des VPK positiv zu bewerten ist, dass in Teilen auch eine zentrale Forderung des VPK aufgenommen wurde, nämlich den § 45a SGB VIII einer Anpassung hinsichtlich des Einrichtungsbegriffes zu unterziehen. Hier finden Sie die Stellungnahme des Bundesrates.

Am 22. Februar 2021 findet die Anhörung zum Gesetz im Familienausschuss des Deutschen Bundestages statt. In diesem Rahmen wird auch Herr Prof. Dr. Jan Kepert u.a. seine Position zum § 45a SGB VIII erläutern, die er bereits in der Sitzung des Rates der Mitgliedsverbände im November 2020 vorgestellt hat.

Wie nicht anders zu erwarten war, fordert der Bundesrat zudem eine Kompensation für eine finanzielle Mehrbelastung der Länder. Er betont dabei, dass die Umsetzung des Gesetzesvorhabens nur dann gelingen kann, wenn Ländern und Kommunen die dafür erforderlichen Mittel bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt werden. Die geplante Zuweisung neuer Aufgaben beziehungsweise die Erweiterung bereits übertragener Aufgaben ziehe erhebliche Mehrkosten für die Länder und Kommunen nach sich. Diese müssten durch eine dauerhafte Erhöhung der Umsatzsteueranteile kompensiert werden.

Die Weiterentwicklung einer inklusiven Ausrichtung der Kinder- und Jugendhilfe begrüßen die Länder ausdrücklich. Sie weisen allerdings auch diesbezüglich darauf hin, dass die finanzielle Beteiligung des Bundes an den erweiterten Rechtsverpflichtungen zur inklusiven Bildung und Betreuung im SGB VIII unzureichend ist.

So geht es weiter:

Die Stellungnahme des Bundesrates wurde der Bundesregierung zugeleitet, die eine Gegenäußerung dazu verfasst. Anschließend legt diese beide Dokumente dem Bundestag zur Entscheidung vor. Der Bundestag hat Ende Januar 2021 bereits mit seiner ersten Beratung begonnen. Spätestens drei Wochen nach Verabschiedung des Gesetzes stimmt der Bundesrat dann noch einmal abschließend darüber ab.

Nach derzeitigem Stand ist mit einer Umsetzung des KJSG im Mai/Juni diesen Jahres zu rechnen.

Erklärvideo SGB VIII Reform und der neue Einrichtungsbegriff – Erziehungsstellen vor dem Aus?!

Die ursprünglich geplante Fassung des § 45a SGB VIII im Rahmen des KJSG beinhaltet das Risiko, dass Kleinsteinrichtungen, insbesondere Erziehungsstellen gemäß § 34 SGB VIII, zukünftig nicht mehr als betriebserlaubnispflichtige Einrichtungen gelten, sondern in den Bereich der Pflegekinderhilfe abgedrängt werden. Grund dafür ist besonders der letzte Satz der geplanten Norm, der den Begriff „Einrichtung“ so definiert, dass Erziehungsstellen möglicherweise nicht mehr als „Einrichtung“ nach §34 SGB VIII gelten können.

Eine derartige gesetzliche Ausgestaltung der Norm ist aus Sicht des VPK ein falscher Weg. Nach derzeitiger Rechtsgrundlage sind auch Kleinsteinrichtungen betriebserlaubnispflichtig und der Einrichtungsbegriff ist nicht an die Anzahl der Plätze geknüpft; dies muss aus Sicht des VPK auch unbedingt so bleiben.

Gegen die o.g. neue Norm sprechen vor allem zwei gewichtige Gründe:

  1. Die erforderliche Betreuung durch Fachkräfte, die diese Tätigkeit als Beruf ausüben.
  2. Aspekte der Sicherstellung des Kinderschutzes.

Beide Punkte werden in der nachfolgenden Stellungnahme erläutert.

Bewertungskriterien für eine Reform des SGB VIII aus der Sicht der IGfH

In Vorbereitung auf den Gesetzentwurf für die Weiterentwicklung des SGB VIII hat der Vorstand der Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen ( IGfH ) gemeinsam mit verschiedenen Kolleg*innen zu den zentralen Themenfeldern einer SGB VIII-Reform, die aus Sicht der IGfH bedeutsamen fachlichen Anliegen formuliert und Kriterien zur Einschätzung des kommenden Gesetzentwurfes festgehalten.

Aktuelle Herausforderungen bei der Unterbringung von jungen Kindern
unter 6 Jahren in den Hilfen zur Erziehung nach dem SGB VIII

Den AFE T haben aus seiner Mitgliedschaft vermehrt Hinweise und dringliche Anfragen erreicht,die auf zunehmende Probleme bei der Unterbringung von kleinen Kindern in den Hilfen zur Erziehung hinweisen. Daraufhin hat der AFET sich im Vorstand und in seinen Gremien ausgetauscht; die ersten Einschätzungen wurden bestätigt, weshalb eine Arbeitsgruppe mit einer genaueren Analyse beauftragt wurde.
Diese Problemanzeige gibt eine Einschätzung der aktuellen Situation wieder, zeigt einige Problemfelder auf und versucht mit ersten Fragestellungen zu einem Dialog anzuregen. Der Dialog sollte zwischen Freien und Öffentlichen Träger stattfinden. Auch andere Akteure wie Hochschulen oder Verbände sind zum Dialog aufgefordert, um Lösungen anzudenken und zu möglichst konkreten Lösungsansätzen zu kommen. Die Problemanzeige des AFET soll somit verstanden werden, als eine Initiative zur fachlichen Auseinandersetzung.



Bindung ist (fast) alles- Ist ohne Bindung nichts?

Die Arbeit in Erziehungsstellen und Pflegefamilien zeichnen sich dadurch aus, dass sie stark bindungsorientiert arbeiten. Der folgende Artikel aus der VPK Zeitschrift „Blickpunkt Jugendhilfe“ Heft 3+4 2015 enthält eine hervorragende Einordnung der Bindungstheorie in die sozialpädagogische Arbeit von Alexander Trost mit dem Titel:

Wie ist das Leben im Heim (eine Produktion des WDR)

Dies hier ist ein Clip über ein Leben im Heim – nicht in einer Erziehungsstelle. Erziehungsstellen leben ein Familien Leben und kein Gruppenleben, da gibt es schon deutliche Unterschiede. Erziehungsstellen arbeiten aber auch professionell, als qualifizierte pädagogische Fachkräfte.